Violeta, 47 Jahre aus Kolumbien
Wenn ich darüber nachdenke, warum ich einen BFD machen wollte, ist es für mich klar, dass ich dem Leben etwas zurückgeben möchte, da es mir viele Dinge gegeben hat.
Ich bin von Beruf Optometristin und mein Ziel ist es den Menschen zu helfen, ihre Autonomie und Individualität zu bewahren oder wieder zu erlangen. Deshalb wollte ich direkt mit sehbehinderten Menschen arbeiten und sie bei den Aktivitäten des täglichen Lebens unterstützen. Deshalb habe ich mich für das LBZB als Einsatzstelle entschieden.
In Bezug auf die Erwartungen an meinen BFD war es, anderen Menschen zu helfen, etwas über den pädagogischen Bereich zu lernen, neue Erfahrungen mit Kindern zu sammeln und meine Deutschkenntnisse zu verbessern.
Meine Aufgaben als BFDlerin sind: die Kinder im Klassenraum im Unterricht zu begleiten und ihnen ggf. Hilfestellungen zu leisten. Ebenso unterstütze ich die Kinder im Speisesaal.
Mein persönliches Fazit am Ende meines BFD ist einerseits, dass viele Menschen einen Freiwilligendienst ausprobieren sollten und andererseits würde ich gerne weiter im LBZB arbeiten.
Zum Schluss möchte ich nur feststellen, dass die Organisation, das gesamte Ambiente und der Ablauf der Prozesse optimal auf die Ziele der Einrichtung abgestimmt sind und die Arbeit im LBZB viel lohnender und bereichernder war, als ich es mir vorstellen konnte.